Veranstaltungsreihe ab Januar 2020

Beziehungsweise Bildung

07.01. Prof. Dr. Joachim Bauer in der Frauenkirche
08.01. Workshop Tag mit Prof. Dr. Joachim Bauer
04.02. Kreidestaub / 19:00 Uhr / ABS /E08
14.04. Ulrike Kegler

(Orte werden noch bekannt gegeben | siehe unten für detaillierte Ankündigungen)


Pädagogische Beziehungen als Aufgabe der Lehrer*Innenbildung

04.02.2020 19:00 Uhr | Kreidestaub Berlin | Ort: ABS E08

Ausgehend von Schulbesuchen im Rahmen des Projekts Lernreise (www.kreidestaub.net) ist das studentische Seminar Professionelle pädagogische Beziehungen in der Schule entstanden, das nun seit 1,5 Jahren in Berlin durchgeführt wird. Dabei hat uns vor allem das Anliegen motiviert, das Thema Pädagogische Beziehungen auf universitärer Ebene stärker in den Fokus zu rücken. Im Vortrag wollen wir einerseits dieses studentische Seminar zum Thema Lehrer*innen-Schüler*innen-Beziehung vorstellen, andererseits aber auch aus studentischer Perspektive inhaltliche Themenvorschläge und persönliche Erkenntnisse besprechen. Dabei geht es uns weniger um die Darstellung von vermeintlichen Werkzeugen und Methoden zur Beziehungsgestaltung als vielmehr um eine selbstreflexive und kritische Auseinandersetzung mit dem Thema und den damit verbundenen Herausforderungen.


Wer Beziehung stärkt, macht Schule gut

14.04.2020 | Ulrike Kegler | Ort: wird angegeben

Ulrike Kegler war Lehrerin und 25 Jahren Schulleiterin der staatlichen Montessori-Schule Potsdam, einer Schule für Kinder und Jugendlichen von 6-16 Jahren.
Die Schule zeichnet sich heute durch ihre innovativen Ansätze in allen Altersstufen aus – keine Noten bis einschließlich 8. Schulstufe, fächerübergreifender Unterricht, Projektarbeit und vor allem Kooperation der Lehrkräfte. 2007 erhielt die Schule den Deutschen Schulpreis der Robert-Bosch-Stiftung.
Seit dieser Zeit arbeitete Ulrike Kegler als Mitglied der Deutschen Schulakademie zusammen mit prominenten Vertretern der Schulentwicklung an der Verbesserung des deutschen Schulsystems.
In ihrem neuesten Buch „Lob den Lehrer*innen – Wer Beziehung stärkt, macht Schule gut" (Beltz 2018) beschreibt sie die Herausforderungen eines Schulentwicklungsprozesses und mit welchen Fehlern, Umwegen und Erfolgen diese Schule ihren Weg gegangen ist. Das Buch hat sie „allen mutigen Lehrer*innen" gewidmet. Auch für die Lehrerausbildung beschreibt sie darin, was konkret sich ändern müsste, damit Schulen neue Wege gehen können.


Vergangene:

Miteinander leben: Emotionen in der Politik aus der Sicht eines Neurowissenschaftlers

07.01.2020 | Prof. Dr. Joachim Bauer | Ort: wird angegeben

Wir leben in bewegten Zeiten. Emotionen in der Politik müssen nichts Schlechtes sein. Ziele wie Gerechtigkeit, gutes Leben für alle und die Bewahrung der Umwelt lassen sich nur verwirklichen, wenn Menschen dafür auch mit dem Herzen eintreten. Bei den Emotionen, unter deren Vorzeichen sich Menschen heute politisch zusammenfinden, lassen sich zwei Arten unterscheiden:
Auf der einen Seite begegnet uns Angst, Wut und Aggression, auf der anderen Seite Empathie, Zuversicht und der Wunsch, den Frieden zu bewahren, in dem wir lernen, die Güter unseres Landes und die der Welt gerecht miteinander zu teilen. Beide Arten von Emotion gehören zum Mensch-Sein. Wie können wir miteinander ins Gespräch kommen?

Zum Referenten:
Univ.-Prof. Dr. Joachim Bauer ist Arzt, Neurowissenschaftler, Psychotherapeut und Sachbuchautor (u. a. von Titeln wie "Lob der Schule", "Prinzip Menschlichkeit" und "Selbststeuerung"). Joachim Bauer leitet seit über 15 Jahren Projekte in Schulen, die darauf abzielen, Lehkräfte für Beziehungsaspekte ihres Berufs zu sensibilisieren und in ihrer Beziehungskompetenz zu stärken. Er entwickelt das bundesweit bekannt gewordene "Lehrercoaching nach dem Freiburger Modell". Prof. Bauer war lange Jahre an der Universität Freiburg tätig. Er lebt und arbeitet jetzt in Berlin.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Frauenkirche statt.


Kinder und Jugendliche verstehen, erreichen und motivieren: Was kann die Schule von den modernen Neurowissenschaften lernen?

08.01.2020 | Prof. Dr. Joachim Bauer | Ort: wird angegeben

Die neuronalen Motivationssysteme von Kindern und Jugendlichen lassen sich nur aktivieren, wenn junge Menschen sich "gesehen" fühlen. Im Zentrum der pädagogischen Arbeitsbeziehung stehen Spiegelungs- und Resonanzvorgänge. Die Art der Resonanz, die Kinder und Jugendliche von ihren Eltern, Lehrkräften und Mentoren erhalten, kann einen Möglichkeitsraum öffnen (oder schliessen), Entwicklung fördern (oder blockieren).

Zum Referenten:
Univ.-Prof. Dr. Joachim Bauer ist Arzt, Neurowissenschaftler, Psychotherapeut und Sachbuchautor (u. a. von Titeln wie "Lob der Schule", "Prinzip Menschlichkeit" und "Selbststeuerung"). Joachim Bauer leitet seit über 15 Jahren Projekte in Schulen, die darauf abzielen, Lehkräfte für Beziehungsaspekte ihres Berufs zu sensibilisieren und in ihrer Beziehungskompetenz zu stärken. Er entwickelt das bundesweit bekannt gewordene "Lehrercoaching nach dem Freiburger Modell". Prof. Bauer war lange Jahre an der Universität Freiburg tätig. Er lebt und arbeitet jetzt in Berlin.


Published GRAV.NICETIME.NO_DATE_PROVIDED